Die Burgruine Nideck und ihr Wasserfall

Burgruine Nideck in Oberhaslach, Elsass

Angesiedelt auf der Höhe der Straße die von Oberhaslach nach Wangenbourg führt, liegt die Ruine von Schloss Nideck. Sie wird zum ersten Mal in einer Charta erwähnt im Jahre 1264 als Eigentum des Bourckard-Herren, Burggraf von Nideck.

In Jahr 1336 wird ein zweites Schloss unterhalb des ersten Gebäudes erwähnt, im Gebiet des Bischof von Straßburg und Besitztum der Landgrafen vom Nieder-Elsaß. Nideck ist danach das Eigentum der Herren der Region im XIV. und XV. Jahrhundert Spielball verschiedener regionaler Konflikte und Raubüberfälle. Er wird von den Straßburgern 1448 belagert. Die Familie von Müllenheim nahm das Schloss in Besitz und bewahrte es bis 1509. Er wurde definitiv durch ein Feuer 1636 zerstört.

Fotos über den Nideck.

Wanderungen im Elsass-Nideck in Oberhaslach
 

Die Wasserfälle im Frühjahr

Die Wasserfall Nideck im Elsass, am Frühjahr

Die Wasserfälle im Winter

Die Wasserfall Nideck im Elsass, im Winter
 

Die Sage Nideck

Das Riesenfräunlein von Adalbert von Chamisso

1816 erschien die Sage Nideck im Werk der berühmten Brüder Grimm.

Es ist dieser Text, der den deutsche Dichter Adelbert von Chamisso inspirierte, -Das Riesenfräulein- zu dichten. Die Sage erzählt, dass das Schloss von einem Riesenpaar und ihrer kleinen Tochter bewohnt wurde. Am einen langweilige Tag ging diese bis in das Tal und entdeckte für sich ein lebendes Spielzeug. Einmal zurückgekehrt zum Schloss erklärte ihr Vater ihr, dass es sich um Bauern handelte und dass man sie an ihrer Stelle lassen müsse, denn sie kultivierten die Erde, um die Riesen zu ernähren. .

Die Höhen, wo früher die Burg der Riesen sich erhob, sind heut zu Tage verlassen.
Das Schloss selbst ist nur mehr ein Ruine.
Du hast gut dich zu informieren: " du wurdest dort keine Riesen mehr finden"
Jedoch ist die Legende des " Schloss Nideck " im Elsaß gut bekannt…
Es gibt nur noch eine Ruine dieser Legende, um dich träumen zu lassen…

Das Riesenspielzeug (Das Riesenfraulein)

Burg Nideck ist im Elsaß der Sage wohlbekannt,
die Höhe, wo vorzeiten die Burg der Riesen stand;
sie selbst ist nun verfallen, die Stätte wüst und leer,
du fragest nach den Riesen, du findest sie nicht mehr.
Einst kam das Riesenfräulein aus jener Burg hervor,
erging sich sonder Wartung und spielend vor dem Tor
und stieg hinab den Abhang bis in das Tal hinein,
neugierig zu erkunden, wie's unten möchte sein.
Mit wen'gen raschen Schritten durchkreuzte sie den Wald,
erreichte gegen Haslach das Land der Menschen bald,
und Städte dort und Dörfer und das bestellte Feld
erschienen ihren Augen gar eine fremde Welt.
Wie jetzt zu ihren Füßen sie spähend niederschaut,
bemerkt sie einen Bauer, der seinen Acker baut;
es kriecht das kleine Wesen einher so sonderbar,
es glitzert in der Sonne der Pflug so blank und klar.
"Ei! artig Spielding!" ruft sie, "das nehm' ich mit nach Haus!"
Sie knieet nieder, spreitet behend ihr Tüchlein aus
und feget mit den Händen, was sich da alles regt,
zu Haufen in das Tüchlein, das sie zusammenschlägt,
und eilt mit freud'gen Sprüngen, man weiß, wie Kinder sind,
zur Burg hinan und suchet den Vater auf geschwind:
“Ei Vater, lieber Vater, ein Spielding wunderschön!
So Allerliebstes sah ich noch nie auf unsern Höh'n."
Der Alte saß am Tische und trank den kühlen Wein,
er schaut sie an behaglich, er fragt das Töchterlein:
“Was Zappeliges bringst du in deinem Tuch herbei?
Du hüpfest ja vor Freuden; laß sehen, was es sei."
Sie spreitet aus das Tüchlein und fängt behutsam an,
den Bauer aufzustellen, den Pflug und das Gespann;
wie alles auf dem Tische sie zierlich aufgebaut,
so klatscht sie in die Hände und springt und jubelt laut.
Der Alte wird gar ernsthaft und wiegt sein Haupt und spricht:
“Was hast du angerichtet? Das ist kein Spielzeug nicht!
Wo du es hergenommen, da trag es wieder hin,
der Bauer ist kein Spielzeug, was kommt dir in den Sinn?
Sollst gleich und ohne Murren erfüllen mein Gebot;
denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot;
es sprießt der Stamm der Riesen aus Bauernmark hervor,
der Bauer ist kein Spielzeug, da sei uns Gott davor
Burg Nideck ist im Elsaß der Sage wohl bekannt,
die Höhe, wo vor Zeiten die Burg der Riesen stand;
sie selbst ist nun verfallen, die Stätte wüst und leer,
und fragst Du nach den Riesen, du findest sie nicht mehr.

Adalbert von Chamisso

Die Moral dieser Legende:

Die großen dieser Welt, so mächtig Sie sind, werden immer die kleinen benötigen, um ihre Nahrung zu finden. 

" Man hat immer Bedürfnis von kleiner als sich ! "

Skulpturenwanderweg "Die Riesen von Nideck"

Skulpturenwanderweg-Gibt es Sie oder nicht ? die Riesen

Im Jahre 2003, wâhrend mehrere Woche, veranstaltet das Verien "Die Riesen des Nidecks", ein Bildhauerfestival, das Skulptursymposium von Oberhaslach. Acht Künstler aus verschiedenen Ländern bearbeiteten des Sandsteinmaterials in offener Natur.

Die monumentale Kunstwerke sind im Wald, am Rand eines Wanderpfads aufgestellt.

"Gibt es Sie, oder gibt es Sie nicht"

Das Auge des Riesen

Skulpturenwanderweg Elsass-Das Augen des Riesen
 

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Praktisch